Atemschutz-Zentrum Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Schulungszentrum für Atemschutzgeräteträger und Trägern von Chemiekalienschutzanzügen

Promenadestr. 13 82467 Garmisch - Partenkirchen
Tel. 08821/9105660 Fax.08821/9105665

 

CSA1

Information :

Anfang der sechziger Jahre hielt auch in unserem Landkreis der schwere Atemschutz seinen Einzug. Anfangs zwar erst bei den Stützpunktwehren, aber dann auch Zug um Zug bei den restlichen Feuerwehren des Landkreises. Mit der Beschaffung von Atemschutzgeräten alleine war es freilich nicht abgetan, es musste dafür auch Personal ausgebildet werden. Bald stellte sich heraus, dass die staatlichen Feuerwehrschulen diesen Ansturm alleine nicht mehr bewältigen können. Somit wurden in allen Landkreisen Bayerns Atemschutzübungsanlagen geschaffen, in denen die Ausbildung auf Kreisebene durchgeführt wird um somit die Feuerwehrschulen zu entlasten. Der Standort unserer Übungsanlage wurde von der Kreisbrandinspektion unter Führung von Kreisbrandrat Graf vorgeschlagen und vom Landkreis, vertreten durch Herrn Landrat Dr. Helmut Fischer, finanziert sowie von 1. Bürgermeister Toni Neidlinger als Vertreter der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen unterstützt.
Durch all diese optimalen Bedingungen konnte 1988 auf dem Grundstück der Feuerwehr Garmisch eine Garage abgerissen und durch zwei neue unterkellerte ersetzt werden. Im Kellergeschoss konnte die Atemschutzübungsanlage errichtet werden. Die Ausbildungsstätte wurde vom (BLABUK) Bayerisches Landesamt für Brand und Katastrophenschutz anerkannt und ist somit berechtigt Atemschutzlehrgänge nach FwDV 7 durchzuführen. Da eine Ausbildungsstätte verschiedene Wartungsarbeiten und dementsprechende Reparaturen durchführen können muss, wurde 1991 im Zuge des Neubaus an der Promenadestraße 13 eine Atemschutzwerkstatt angegliedert und von nun an unter der Bezeichnung „Atemschutz-Zentrum des Landkreises Garmisch-Partenkirchen“ geführt.


Baukosten:

Die Bau und Einrichtungskosten für das landkreiseigene Atemschutz-Zentrum betrugen 720.000 DM und wurden vom Freistaat gefördert.
Die Einrichtung und Ausstattung der Atemschutzwerkstatt betrug ca. 100.000 DM


Ausbildung :

Seit dem Pilotlehrgang im März 1990, wurden bis November 2012 in 107 Lehrgängen bereits über 1200 Teilnehmer erfolgreich zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Weiterhin wurden bisher in 22 Lehrgängen 264 Teilnehmer zum Chemikalienschutzanzugträger geschult.

An den für Atemschutzgeräteträger nach FwDV 7 vorgeschriebenen jährlichen Belastungsübungen haben seit Übungsbeginn am 23.11.1989 bis heute über 6000 Personen teilgenommen.

Seit 2010 findet auch jährlich ein Aufbaulehrgang für Atemschutzgeräteträger statt bei dem sich bis zum heutigen Tage 48 Teilnehmer erfolgreich fortbilden konnten.


Hier können Sie die Anlage betrachten.



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