Information :
Anfang der sechziger Jahre hielt auch in unserem Landkreis der schwere Atemschutz seinen Einzug. Anfangs zwar erst bei den Stützpunktwehren, aber dann auch Zug um Zug bei den restlichen Feuerwehren des Landkreises. Mit der Beschaffung von Atemschutzgeräten alleine war es freilich nicht abgetan, es musste dafür auch Personal ausgebildet werden. Bald stellte sich heraus, dass die staatlichen Feuerwehrschulen diesen Ansturm alleine nicht mehr bewältigen können. Somit wurden in allen Landkreisen Bayerns Atemschutzübungsanlagen geschaffen, in denen die Ausbildung auf Kreisebene durchgeführt wird und somit die Feuerwehrschulen entlastet sind. Der Standort unserer Übungsanlage wurde von der Kreisbrandinspektion unter Führung von Kreisbrandrat Graf vorgeschlagen und vom Landkreis, vertreten durch Herrn Landrat Dr. Helmut Fischer, finanziert sowie von 1. Bürgermeister Toni Neidlinger als Vertreter der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen unterstützt. Durch all diese optimalen Bedingungen konnte 1988 auf dem Grundstück der Feuerwehr Garmisch eine Garage abgerissen und durch zwei neue unterkellerte ersetzt werden. Im Kellergeschoss konnte die Atemschutzübungsanlage errichtet werden. Die Ausbildungsstätte wurde vom (BLABUK) Bayerisches Landesamt für Brand und Katastrophenschutz anerkannt und ist somit berechtigt Atemschutzlehrgänge nach FwDv 7 durchzuführen. Da eine Ausbildungsstätte verschiedene Wartungsarbeiten und dementsprechende Reparaturen durchführen können muss, wurde 1991 im Zuge des Neubaus an der Promenadestraße 13 eine Atemschutzwerkstatt angegliedert.
Baukosten:
Die Bau und Einrichtungskosten für das landkreiseigene Atemschutzzentrum betrugen 720.000 DM und wurden vom Freistaat gefördert.
Die Einrichtung und Ausstattung der Atemschutzwerkstatt betrug ca. 100.000 DM
Ausbildung :
Seit einem Pilotlehrgang im März 1990, konnte im Dezember 2007 der 1000 Atemschutzgeräteträger erfolgreich ausgebildet werden.
Mit dem Übungsbeginn am 23.11.1989 haben bis zum Jahresende 2008 über 5000 Teilnehmer an einer sogenannten Wiederholungsübung teilgenommen.
Hier können Sie die Anlage betrachten.

